Elektroschrott sind ausgediente elektrische oder elektronische Geräte, die nicht mehr genutzt werden und deshalb gesondert entsorgt werden müssen. Dazu gehören zum Beispiel Fernseher, Computer, Lampen, Küchengeräte oder Werkstattgeräte.
Der Begriff Elektroschrott umfasst alle Geräte, die mit Strom betrieben werden oder elektronische Bauteile enthalten und nicht mehr verwendet werden. Viele Menschen ordnen solche Gegenstände im Alltag einfach dem Sperrmüll zu, tatsächlich gelten für Elektroschrott aber eigene Entsorgungswege. Genau das macht den Begriff bei Entrümpelungen, Haushaltsauflösungen und Wohnungsauflösungen so wichtig.
In Wohnungen, Kellern, Garagen, Dachböden oder Gewerberäumen sammeln sich über die Jahre oft viele alte Elektrogeräte an. Manche sind sichtbar defekt, andere funktionieren vielleicht noch, werden aber längst nicht mehr gebraucht. Dazu kommen häufig Ladegeräte, Kabel, kleine Haushaltsgeräte oder ältere Unterhaltungselektronik, die irgendwann nur noch gelagert statt genutzt wird.
Für eine professionelle Räumung ist Elektroschrott deshalb ein eigener Bereich. Er muss von normalem Hausrat, Sperrmüll und anderen Abfällen getrennt werden. Das ist nicht nur organisatorisch sinnvoll, sondern auch wichtig, weil in vielen Geräten Materialien und Bauteile enthalten sind, die nicht einfach mit gewöhnlichem Müll entsorgt werden dürfen.
Zum Elektroschrott zählen unter anderem:
Welche Geräte im Einzelfall anfallen, hängt stark von der Art des Objekts und der bisherigen Nutzung ab. Besonders in langjährig genutzten Haushalten oder bei aufgelösten Kellern und Garagen kommt oft deutlich mehr Elektroschrott zusammen, als zunächst vermutet wird.
Ein Haus soll nach langer Nutzung vollständig geräumt werden. In den Wohnräumen stehen noch ein alter Fernseher, ein Drucker und mehrere kleine Küchengeräte. Im Keller kommen zusätzlich kaputte Lampen, ein Staubsauger, Werkzeug mit Stromanschluss, Kabelkisten und ein ausrangierter Computer dazu. Auf den ersten Blick wirkt das wie normaler Räumungsinhalt.
In der Praxis zeigt sich aber schnell, dass diese Gegenstände nicht einfach mit Möbeln oder gemischtem Müll zusammen entsorgt werden dürfen. Sie müssen getrennt erfasst und entsprechend behandelt werden. Der Aufwand besteht also nicht nur im Heraustragen, sondern auch in der richtigen Sortierung und Zuordnung.
Das Beispiel zeigt gut, dass Elektroschrott bei einer Räumung oft in vielen kleinen und großen Positionen verteilt vorkommt und deshalb früh mitgedacht werden sollte.
Elektroschrott ist nicht dasselbe wie Sperrmüll. Auch wenn große Geräte wie Waschmaschinen, Kühlschränke oder Fernseher sperrig wirken, gehören sie nicht automatisch in denselben Entsorgungsweg wie alte Möbel oder Matratzen. Genau diese Verwechslung kommt in der Praxis häufig vor.
Wichtig ist außerdem, dass sich in manchen Geräten noch persönliche Daten befinden können. Das betrifft vor allem Computer, Laptops, Festplatten, Router oder andere digitale Geräte. Vor einer Räumung sollte deshalb geprüft werden, ob solche Inhalte gesichert oder Datenträger vorher entfernt werden sollen.
Auch kleine Geräte sollten nicht unterschätzt werden. In Kellern, Schränken und Schubladen sammeln sich oft viele Ladegeräte, Radios, Lampen oder Küchengeräte an. In der Summe entsteht dadurch schnell ein größerer Posten, der bei der Planung berücksichtigt werden sollte.
Achten Sie bei einer Räumung nicht nur auf große Elektrogeräte. Oft steckt der eigentliche Umfang im Kleinteilebereich. Ladegeräte, Kabel, Lampen und kleine Geräte summieren sich schneller, als man denkt.
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